Lavalampen


Mittlerweile gibt es die verschiedensten Variationen und Modelle.

Sie können aussehen wie Raketen oder Raumfähren, aber auch geschwungene Exemplare mit gebogenem Glaskörper sind möglich, oder solche, deren Flüssigkeit mit glitzernden Kunststofffetzen versetzt ist.

Auch in der Größe unterscheiden sich die Modelle.

Am weitesten verbreitet sind Lavalampen von ungefähr 30cm Höhe.

Es gibt jedoch auch kleine Modelle, die über den USB - Anschluss eines Computers betrieben werden und nur wenige Zentimeter hoch sind, oder aber solche, die man auf den Boden stellt, und die stolze 100cm messen.

Für iPhone und iPod gibt es sogar eine vituelle Version der Lavalampe.

Vielleicht ist es gerade diese Vielfalt, die die kultigen Einrichtungsgegenstände seit Jahrzehnten so beliebt macht.

Auch die Materialien im Inneren der Lavalampen können unterschiedlich sein, echte Lava ist jedoch in keiner von ihnen zu finden.

Meist befinden sich im Behälter Öl oder destilliertes Wasser, sowie Wachs in beliebiger Färbung.

Dieser ist zunächst fest, wird aber dickflüssig und formbar sobald er erwärmt wird.

Wichtig ist in jedem Fall, dass die beiden Substanzen sich unterschiedlich schnell erhitzen.

So kommt es zur Bewegung von Blasen im Behälter.

Mitunter kann man auch Lavalampen finden, bei denen in der Flüssigkeit kleine Festkörper schwimmen, wie zum Beispiel die oben erwähnten glitzernden Kunststoffstücke.

Diese sind kleiner als etwa Wachsblasen und bewegen sich schneller auf und ab.

Das Erscheinungsbild der Lavalampen unterscheidet sich also nicht nur hinsichtlich der äußeren Form, sondern auch je nach Material, das sich im Inneren befindet.

Es ist mit Sicherheit für jeden Geschmack das passende Modell zu finden.

Was die Technik angeht, so ist das Grundprinzip immer das gleiche – und überraschend einfach.

Eine Glühbirne oder ein anderes Leuchtmittel beleuchtet von unten her einen transparenten Behälter.
Dieser wird dabei gleichzeitig erhitzt.
In ihm befinden sich zwei verschiedenfarbige Flüssigkeiten, die sich nicht ineinander lösen.

Nach einer bestimmten Aufwärmphase bilden diese dann Muster aus auf - und absteigenden Blasen und der Gesamteindruck ist der einer fremden, vielleicht gar außerirdischen Umgebung.

Man kann sehr lange Zeit in das seichte Leuchten und die gleichmäßige Bewegung hineinschauen und dies hat oft einen beruhigenden Effekt.

Lavalampen werden von den verschiedensten Firmen hergestellt, die Technik ist jedoch seit den 1970er Jahren weitgehend gleich geblieben, ein Zeichen dafür, dass sie sich bewährt hat.



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